Das Bundesministerium des Inneren gliedert kritische Infrastrukturen (KRITIS) in neun Sektoren mit entsprechenden Branchen:

  • Energie: Elektrizität, Gas, Mineralöl
  • Wasser: Öffentliche Wasserversorgung, Öffentliche Abwasserbeseitigung
  • Ernährung: Ernährungswirtschaft, Lebensmittelhandel
  • Informationstechnik und Telekommunikation: Telekommunikation, Informationstechnik
  • Transport und Verkehr: Luftfahrt, Seeschifffahrt, Binnenschifffahrt, Schienenverkehr, Straßenverkehr, Logistik
  • Gesundheit: Medizinische Versorgung, Arzneimittel und Impfstoffe, Labore
  • Finanz- und Versicherungswesen: Banken, Börsen, Versicherungen, Finanzdienstleister
  • Staat und Verwaltung:  Regierung und Verwaltung, Parlament, Justizeinrichtungen, Notfall-/ Rettungswesen einschließlich Katastrophenschutz
  • Medien und Kultur: Rundfunk (Fernsehen und Radio), gedruckte und elektronische Presse, Kulturgut, symbolträchtige Bauwerke

 

Als KRITIS gelten Organisationen, die für das staatliche Gemeinwesen von hoher Bedeutung sind, sodass Ausfälle oder Beeinträchtigungen nachhaltig wirkende Versorgungsengpässe, erhebliche Störungen der öffentlichen Sicherheit oder andere dramatische Folgen eintreten können. Nicht selten sind kritische Infrastrukturen miteinander vernetzt, womit Abhängigkeiten und weitere Risiken bestehen.